So, da wären wir nun wieder. Nach einem gelungenem Abend im Skullcrusher Dresden zum Metalfestival für krebskranke Kinder. Es war für fast jeden was dabei. Gleich drei Bands aus den Niederlanden gaben sich die Ehre. Hail Of Bullets, Izegrim und Inhume nahmen sehr weite Anreisewege in kauf nur um hier Spielen zu können. Und es hat sich gelohnt. Bitternes und Into Darkness, beides deutsche Vertreter, knallten rein was das Zeug hergab. Im Gegensatz zu den Tschechen Flying Brains die, warum auch immer, abgesagt haben.  
 
Beginnen wir mit dem Opener des Abends Into Darkness. Voll brutal was da schon von Anfang an auf einen einhämmerte. Technisch voll dabei präsentierten uns die Heidelberger Kombo ein Gemisch aus progressivem Death/Grind  Metal. Ist auch nicht jedermanns Sache, aber ein Gitarrenspiel vom Allerfeinsten. Was mich sehr begeisterte. Riffs da wurde einem Angst und Bange, im positiven Sinn. Nur der Drummer hat das ganze ein wenig zerhackt. Aber ansonsten wunderbar gespielt die Jungs.
 
Als nächstes durfte Bitterness Thrash anbringen. Da hüpfte mein Herz. Und wie...
Knallhart und in einer Geschwindigkeit das es nur so krachte. Super Old  School Thrash der immer seine Freunde finden wird. Von denen muss ich mir auch mal was zulegen...
 
Bei Inhume spalten sich die Geister. Mit brutalem Grindcore/Death können aber auch sie gut überzeugen. Meine Sache ist das nicht, aber wie schon bei Into Darkness können gute bis sehr gute Spielweisen aus dem ganzen etwas zaubern was schon Spass machen kann.
 
Izegrim waren ja schon letztes Jahr mit dabei. Aber mit dem Unterschied das dieses Jahr der Saal für sie reichlich gefüllt war. Tja, gutes spricht sich rum. Marloes an Gitarre und Gesang hat das Mikro zusammengestaucht das es nur so eine Freude war. Immer wieder ne Geflügelhautentzündung wert. Holländisches Death Feuerwerk vom feinsten.
 
Hail Of Bullets beendeten den Abend mit einem, was soll ich sagen, einem Kracher. Aber was für einem. Ein Erdbeben das sich gewaschen hat. Man die Leute haben getobt. Von Anfang an gab es aufs Geweih. Das ging noch mal so genial ab das Martin und seine Crew  noch eine Zugabe abfeuerten die ich mal als das beste Stück bezeichnen würde.
 
An dieser Stelle sei nochmals Danke an alle Beteiligten gesagt. Den Machern dieses Festivals, den Bands die alles aus sich rausgeholt haben und den Gästen die dankesvoll die Birnen kreisseln liesen. Bleibt nur noch zu hoffen das sich das immer wiederholen wird. Jedes Jahr aufs neue und das genug Geld zusammen gekommen ist um den Kindern zu helfen. {MD}
 
 
Leider konnten wir Freitags nicht dabei sein. Aber wer möchte, kann gerne einen Bericht anbringen.
   Metalfestival für krebskranke Kinder
am 3.10.2009 im SkullCrusher Dresden
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